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Rhetorik- und Stimmtraining

Als Rhetorik- und Stimmtrainerin gebe ich individuell angepasstes Einzeltraining sowie Seminare und Workshops. Je nach Fall liegt der Fokus auf bestimmte Bereiche wie beispielsweise Stimmgebung oder rhetorische Fähigkeiten. Gleichsam unterscheide ich nicht streng zwischen Stimm,- Sprech-, Rhetorik-, Kommunikations- oder Präsentationsübung. Die Aspekte der Kommunikation beeinflussen sich untereinander und werden von der körperlichen Fitness und den eigenen Gefühlen mitgeprägt. Auch spielen Ausdruck und Einstellung des Gegenübers eine wichtige Rolle: Zieht mein Zuhörer eine grimmige Miene, verunsichert mich das; hat er einen schlechten Tag und ist mit den Gedanken ganz woanders, erreicht ihn meine Botschaft eventuell nicht so leicht. Was ich vermitteln möchte, ist, dass die Arbeit an einem bestimmten Problem auch eine positive Wirkung auf mehreren Ebenen und verschiedene Bereiche des eigenen Lebens mit sich ziehen kann. Mit großer Leidenschaft für diese Dinge biete ich durch Wissensvermittlung, praktische Übungen und Spaß am Kommunizieren fundiertes Training und Seminare sowie Workshops. Über Anregungen freue ich mich jederzeit und stehe für Anfragen zur Verfügung.

Freundlich,
Nadine Misdalski

Haltung, Atmung, Stimme

Gesunde Atmung, gesunde Stimme

Die Atmung hängt mit einer Vielzahl von Prozessen in unserem Körper zusammen, so auch mit der Stimmbildung. Eine gesunde Atmung ist Voraussetzung für eine gesunde und angenehme Stimme. Denn unsere Stimme entsteht mit unserer Ausatmung. Beeinflussen wir unsere Atmung, beeinflussen wir unsere Stimmwirkung. Ob wir flach, unruhig, schnell oder ruhig und zentriert atmen, hängt mitunter von unserem momentanen Gemütszustand aber auch von unseren über Jahre entstandenen Atemgewohnheiten ab. Eine zu flache hohe Atmung kann eine zu hohe Stimme und Kurzatmigkeit beim Sprechen begünstigen. Das hört sich anstrengend an und ist es auch. Betroffene Sprecher fühlen sich nach vielem Sprechen erschöpft, auf die Zuhörer kann es unsicher, hektisch oder gestresst wirken.

Um an einer gesunden und angenehmen Stimme zu arbeiten, muss also auch auf die Atmung geachtet werden. Eine Voraussetzung für eine gesunde Atmung ist wiederum eine gesunde Körperhaltung. Um unsere Stimme zu entspannen, pflegen und kennenzulernen, um aus ihr herausholen zu können, was in ihr steckt, bilden Sportarten, die eine gesunde Körperhaltung und Atmung trainieren,  eine wichtige Basis.

Körperhaltung, Atmung, Stimme

Sport und Stimme

Gut für Körperhaltung, Atmung und Stimme sind z.B. folgende Freizeitbeschäftigungen/Sportarten: Schwimmen, Qigong, Yoga, Spaziergänge, Radfahren, Kung Fu.

Nonverbale Kommunikation

Sich präsentieren, Reden halten, Bewerbungsgespräche führen, ein Team leiten, Meetings abhalten. An diesen Themen zu arbeiten heißt auch, sich mit der eigenen nonverbalen Kommunikation zu beschäftigen. Nonverbal senden wir permanent Signale, die das Gesagte unterstützen können oder dem widersprechen. Denn nonverbale Signale sind lauter als das gesprochene Wort. Wenn wir verbal etwas anderes sagen als nonverbal, führt das zur Verwirrung. Das liegt daran, dass die Körpersprache älter und damit tiefer verwurzelt ist, als unsere verbale Sprache.

nonverbale Kommunikation verbal Stimme Mimik Gestik Körperhaltung Körpersprache Bewegung Sprechen

Nonverbale Kommunikation

Zu den nonverbalen Kanälen gehört zum einen das Sichtbare: Mimik, Gestik, Körperhaltung, Bewegungen, das äußere Erscheinungsbild und vieles mehr. Zudem gehören auch Faktoren wie Körpergeruch und die Stimme selbst dazu, z.B. Betonungen beim Sprechen.

Präsentation Kommunikation Rhetorik-Training

Präsentation und Gesprächsführung

Ohne Worte

Wir erfassen Situationen bereits ohne ein Wort zu hören. Durch nonverbales Verhalten können wir unsere Worte bestätigen, verdeutlichen, ihnen widersprechen, die Beziehung zum Gegenüber definieren, unsere Unsicherheit zeigen, Selbstbewusstsein verkörpern, uns in Rage bringen oder unsere Nervosität in Gelassenheit und Konzentration umwandeln.

Manchmal ist uns nicht bewusst, wie unsere nonverbalen Signale nach außen wirken. Unter nonverbale Kommunikation zählt alles außerhalb der Wortebene: Mimik, Blicke, Gesten, Körperhaltung, Körperausdruck, Nähe- bzw. Distanzverhalten zu anderen Personen/Dingen, die Stimme, Satzmelodie, Kleidung, Haare und vieles mehr.

Nonverbale Kommunikation

Nonverbale Kommunikation

Wenn wir uns bewusst machen, welche Botschaften wir bereits ohne unsere Sprache senden, können wir herausfinden, ob wir dies weiterhin wollen oder es eine Ursache für häufige Missverständnisse ist. Hier können Gründe darin liegen, warum wir uns überhört oder falsch verstanden fühlen, Konflikte in bestimmten Situationen immer wieder auftauchen. Auch ist es eine Möglichkeit, die eigene Präsenz zu stärken und mehr Verständnis für die eigene Person oder den Gesprächspartner aufbringen zu können.

Sich verstehen ist nicht selbstverständlich

Jeden Tag kommunizieren wir. Dies ist ganz selbstverständlich. Dabei geben wir oft weit mehr Informationen über uns preis, als uns bewusst ist und häufig auch weniger, als wir glauben. Missverständnisse und Konflikte können so durch misslungene Kommunikation zustande kommen.

Den anderen besser zu verstehen und selbst leichter verstanden zu werden kann dem vorbeugen. Es ist hilfreich die verschiedenen Kommunikationsebenen bewusst wahrzunehmen, um wohlüberlegt Einfluss auf eine unklare Situation nehmen zu können. Bei Konflikten muss die Beziehung zwischen den streitenden Parteien keinen dauerhaften Schaden nehmen. Je früher Spannungen oder Auseinandersetzungen erkannt und friedliche Lösungen gesucht werden, desto postiver ist der Ausgang für alle Beteiligten. Zwei Fragen an uns selbst, bei aufkommenden Konflikten, können bereits helfen: Hat mein/e Gesprächspartner/in mich richtig verstanden? Habe ich sie/ihn richtig verstanden?

Kommunikation

Kommunikation

Das Geheimnis der Rhetorik: So erhalten Sie immer ein Ja

… inklusive Beförderung, Yacht und einen Schulplatz in Hogwarts für die lieben Kleinen.

Die Redekunst diente schon in der Antike als Mittel zur Meinungsbildung oder um jemanden von einer Handlung zu überzeugen. Im Laufe der Jahrhunderte erschlossen sich verschiedene Anwendungsfelder und Ebenen, um über Rhetorik zu debattieren und diese zu gebrauchen.

Was denken Sie über die Sprechkunst? Ein Werkzeug in politischen Reden oder Verkaufsgesprächen, um Peter Pan Anti-Faltencreme zu verkaufen?

Was würden Sie sich von einem Rhetorik-Seminar versprechen? Einen geheimnisvollen Trick, den Rest der Welt vom eigenen Standpunkt zu überzeugen? Oder alles Humbug und Fantasterei?

Ein Gespräch ist gewollte Kommunikation, der Wille zu einem Austausch. So ein Austausch bedeutet, dass ich meinen Standpunkt erläutern kann, aber auch ein Ohr für den meines Gesprächspartners habe. Ich möchte gehört und verstanden werden, vielleicht möchte ich von meiner Meinung überzeugen. Mein Gegenüber möchte das ebenso. Auch er hat eine Position. Rhetorik als Mittel der gezielten Manipulation halte ich für destruktiv und nimmt beiden Seiten Optionen. Wenn wir offen in ein Gespräch gehen, haben wir verschiedene Möglichkeiten: Wir können uns Gehör verschaffen und eine andere Perspektive erleben, indem wir unserem Partner genau zuhören. Wir können unsere Meinung überdenken oder den Gegenüber dazu bringen, unseren Standpunkt zu verstehen.

Meiner Erfahrung nach werden sehr gute Seminare zu diesem Thema angeboten, von qualifizierten und reflektierten Trainerinnen/Trainern: Keine Versprechungen wie „So erhalten Sie immer ein Ja“ oder „Argumentationstechnik – Wie Sie jede Diskussion gewinnen“. Denn das würde bedeuten, dass wir den Verlauf eines Gesprächs zu 100 % kontrollieren könnten. Es wäre demnach möglich, den Gegenüber bewusst und zielgenau zu manipulieren. Das ist meiner Ansicht nach nicht machbar – und ethisch nicht zu vertreten. Ein Gesprächspartner ist meist ein Mensch. Ein Mensch ist kein Computerprogramm. Er ist nicht genau berechenbar. Seine Reaktion auf mich und meine Worte ist spekulierbar, jedoch nicht exakt vorhersehbar. Was mein Gesprächspartner tatsächlich versteht, hängt von diversen Einflüssen ab: Erfahrung, Emotionen, Sprachverständnis und mehr. Wenn ich „Türkis“ sage, hat mein Gegenüber vielleicht einen Grünton im Kopf, während ich mir einen Blauton vorstelle. Vielleicht ist Türkis für jemand anderen auch das, was für mich Violett ist. Wir wissen nicht, wie eine andere Person ihre Welt betrachtet und die eigenen Worte definiert. Jemand verbindet negative Gefühle mit dem Wort „Schule“, ein anderer positive. Ich sage „Pfannkuchen“, Sie verstehen „Eierkuchen“, dabei meine ich doch „Berliner“. Eine permanent sichere Kontrolle in Gesprächen kann also nicht erreicht werden. Warum auch, zu viel Sicherheit kann Dingen den Reiz und die Flexibilität nehmen, wir vergeben uns so die Chance auf unerwartete Entwicklungen.

Rhetorik-Training, Gesprächsführung, Konfliktlösungsgespräche

Verständnis und Missverständnis

In der Realität läuft es nicht immer diplomatisch. Einige argumentieren lauter, als andere. Das heißt nicht, dass es so bleiben muss. Dass wir in unserem Alltag nicht wertfrei diskutieren können, da unsere Emotionen zu den besprochenen Themen immer mitschwingen, ist auch kein Widerspruch. Wir können unsere Gefühle nicht komplett ausblenden. Sie helfen uns sogar, denn wenn wir wegen einer Sache ein ungutes Gefühl haben, überprüfen wir diese genau. Rhetorik kann helfen, anderen mehr Raum zu lassen und sich selbst in Offenheit gegenüber unterschiedlichen Positionen zu üben. Rhetorik kann ebenso helfen, seinen eigenen Standpunkt hörbar zu vertreten, sich Respekt zu verschaffen, mehr Selbstvertrauen zu gewinnen und selbstbewusster zu wirken. Sie ist meiner Meinung nach ein wichtiges Hilfsmittel, das, was ich sagen will, so zum Ausdruck zu bringen, dass mein Gegenüber mich versteht und verstehen möchte.

Stimme in Bewegung

Sport für gute Stimmung

Stimme ist nicht statisch. Sie ist nicht einfach gut und bleibt es. Sie ist nicht einfach dünn und wird es immer sein. Unsere Stimme möchte gepflegt und trainiert, genutzt und geschont werden. Sie unterliegt, wie unser ganzer Körper, diversen Einflüssen: Gesundheit, Ernährung, Gefühle, Beanspruchung, Bewegung.

Wie leicht unsere Stimme beeinflussbar ist, merken wir, wenn wir erkältet sind, einen langen sprechintensiven Tag hinter uns haben, nachdem wir auf einem Konzert laut jedes Lied mitsingen konnten oder uns einer Sache sehr unsicher sind. Unsere Stimme ist dann heiser, brüchig oder leise, wenn sie überhaupt noch da ist.

Eine tragfähige angenehme Stimme braucht dieselbe Pflege, wie unser gesamter Körper, um uns bis ins hohe Alter mit Gesundheit und Leistungsbereitschaft zu unterstützen. Sie braucht Ruhe, Aufwärmung und Sport, eine ausgewogene Ernährung und Lebensweise.

Viele Sportarten verhelfen zu einer Verbesserung der Körperhaltung und zu einer Beruhigung der Atmung. Ob Joggen oder Schwimmen, Badminton oder Kung Fu, ob Qigong oder Yoga, ausgedehnte Spaziergänge oder Inlineskaten. Ihr Lieblingssport erhöht Ihre Körperspannung und entspannt gleichzeitig Ihre Atmung, sodass eine normale Zwerchfellatmung einfacher fällt und die unerwünschte Schulter- oder Brustatmung selten wird. Der Effekt: Die normale Zwerchfellatmung hat einen positiven Einfluss auf Ihren Kreislauf, Ihr körperliches sowie geistiges Leistungsvermögen und vermindert Stress. Nach einiger Zeit haben sich Ihre Körperhaltung, Körperspannung und Atmung verbessert, ein Bewusstsein für diese Dinge hat sich ebenfalls erhöht, Sie sind ausgeglichener. Nun ist der Weg im wahrsten Sinne frei für Ihre Stimme. Eine gute Körperspannung und -haltung sowie eine Zwechfell- oder Bauchatmung sind die Basis für die Entwicklung und Pflege einer tragfähigen, angenehmen, resonanten Stimme, die Sie ohne Anstrengung klar und präsent beim Sprechen unterstützt.

Stimme in Bewegung

Stimme in Bewegung

Sport entspannt unter anderem deshalb, weil er die Laune hebt. Diese gute Stimmung wirkt sich postiv auf die Stimme aus. Ob wir zufrieden sind, kann unser Gesprächspartner bewusst oder unterbewusst hören, unabhängig davon, worüber wir uns gerade unterhalten.

Wie das Warm-up vor einer Laufrunde, wollen unsere Stimmbänder morgens vor unserem täglichen Sprechmarathon aufgewärmt werden. Auch müssen sie vor zu großer Belastung bewahrt werden. Es läuft also darauf hinaus: Was gut für unsere Stimme ist, ist auch gut für unseren ganzen Organismus und umgekehrt. Was gut für unsere Stimmung ist, ist gut für unsere Stimme – und umgekehrt.

Stimme in Bewegung

Stimme in Bewegung

Lampenfieber: Willkommen im Kopfkino

Lampenfieber. Sprechangst. Muffensausen.

Ist das warm hier drin? Puh, ich brauche frische Luft. Wieso halten meine Hände nicht still? Ich kann kaum atmen. Oh man, muss ich da wirklich hin? Mir wird schlecht. Gleich springt mir das Herz aus der Brust. Jetzt bekomme ich wieder rote Flecken auf meiner Haut. Alle werden sehen, wie aufgeregt ich bin. Warum hab ich mich nicht besser vorbereitet? Warum habe ich zugesagt, das zu machen? Ich schaffe das nicht. Ich muss hier weg!

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Lampenfieber: Willkommen im Kopfkino

Lampenfieber ist eine Form von Stress. Vor einer Situation, wie z.B. einem Auftritt oder einer Präsentation, steigern wir uns gern in diese Form der Aufregung hinein: Werde ich versagen? Werden sie mich mögen? Bekomme ich einen Blackout? Was ist, wenn die Technik versagt, wenn niemand erscheint, wenn mich niemand versteht? Was, wenn ich eine Frage nicht beantworten kann, wenn mir niemand zuhört, wenn mich alle anstarren?

Die Fantasie unseres Kopfkinos ist grenzenlos.

Unser Körper versucht uns mit der Reaktion auf eine stressige Situation vor Gefahren zu schützen. Unser Kopf sagt: Gefahr! Unser Körper versteht: Tiger?! Okay, dann hauen wir jetzt ab oder kämpfen!

Da Lampenfieber häufig in Situationen auftritt, in denen eine Flucht nicht ratsam ist, können wir diesen Zustand auch anders für uns nutzen. Denn wir mobilisieren unter Stress Kräfte, die unsere körperliche und geistige Leistungsfähigkeit steigern. Wir sind dann wach und bei der Sache.

Lampenfieber ist demnach nichts schlechtes, nichts, das vollkommen abtrainiert werden muss. Die Fähigkeit, sich in aufregenden Situiationen zu beruhigen und den Umgang mit Lampenfieber können wir lernen und üben. Doch auch wenn wir es oft als unangenehm empfinden, ist Lampenfieber ein Anzeichen dafür, dass uns eine Sache oder Situation wichtig ist.

Unser Körper kann sprechen

Körpersprache. Körperausdruck. Körperhaltung.

Die meisten von uns haben schon einmal davon gehört, dass wir mit unserem Körper Signale senden, bewusst und unterbewusst. Wir können unseren Körper nutzen um durch Lautsprachen miteinander zu kommunizieren, wir können mithilfe von Gebärdensprache völlig ohne Stimme miteinader sprechen. Emotionen werden durch den eigenen Körper Ausdruck verliehen, unsere Persönlichkeit und Gesundheit drückt sich mitunter durch unser Äußeres aus: sowohl mit Bewegungen als auch anhand unseres Erscheinungsbildes. Mit unserem Körper können wir unserem Sprechen Struktur geben. Unser Gegenüber versteht uns leichter, wenn er uns dabei sehen kann, interpretiert unsere Emotionen, Haltung, verknüpt das, was er hört mit dem, was er sieht. So verschieden jeder Mensch ist, so vielseitig ist unser Körperausdruck und so mannigfaltig sind die Interpretationsmöglichkeiten unseres Körperverhaltens. Unser Körper kann Geheimnisse verraten, die wir mit unseren Worten versuchen zu verstecken: Geht es dir nicht gut? Fühlst du dich wohl? Bist du dir sicher?

Für mich stehen die Gesundheit und Natürlichkeit an erster Stelle. Eine gesunde Körperhaltung ist zudem Voraussetzung für eine gesunde Atmung und trägt auch aus diesem Grund der Gesunderhaltung bei. Ist der Körper gesund, fühlt sich der Mensch fit und zufrieden. Bleiben wir uns selbst treu, fühlen wir uns wohl. Dies hat unmittelbar Auswirkung auf unsere Ausstrahlung. Ein gesunder Mensch mit gesunder Haltung strahlt von innen heraus und nach außen Selbstvertrauen aus. Also: Kopf hoch!

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Körpersprache. Körperhaltung. Körperausdruck.

Unsere Stimme: Pflegen & Trainieren

Seine Stimme zu schonen, ist für Menschen, welche regelmäßig viel reden müssen, sehr wichtig. Aber auch für jede andere Person, die sich lange an ihrem eigenen Klang erfreuen und ihre stimmlichen Möglichkeiten ausschöpfen möchte, macht es Sinn, darauf zu achten.

Was können wir tun, um unsere Stimme zu pflegen und zu trainieren?

Ein Aufwärmtraining ist der Schlüssel: Wenige von uns würden direkt nach dem Aufstehen in die Sportschuhe schlüpfen und unvorbereitet einen Marathon laufen. Direkt nach dem Aufwachen zu reden ist für unsere Stimme ähnlich überfordernd. Auch Flüstern und Räuspern sollte vermieden werden, da dies eure Stimmbänder stark beansprucht. Husten ist hingegen weniger belastend als das Räuspern. Als Aufwachübungen für unsere Stimme und Sprechwerkzeuge können wir beispielsweise laut gähnen und dabei die Zungenspitze an der hinteren unteren Zahnreihe platzieren. Das dehnt u.a. den Rachenraum. Wir können uns geräuschvoll recken, summen, brummen und beim Gesicht waschen das Gesicht leicht ausstreichen oder abklopfen – das ist gut für eine intensivere Durchblutung und hilft, Spannungen in diesem Bereich zu verhindern. Das war euch noch nicht genug?  Wenn ihr noch immer nicht reden wollt, könnt ihr euch nun vorstellen, euer Frühstück intensiv zu kauen und dabei weiter summen – das könnte sich nach einem „Nom Nom Nom …“ anhören. Wer dies zum Teil des morgendlichen In-Schwung-Kommens macht, kann nach einiger Zeit eine positive Veränderung der eigenen stimmlichen Fitness feststellen.